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Es kann doch nicht so schwer sein.....

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Beitrag  caro Mi 27 März 2013, 16:19

Entschuldigt bitte, aber ich muß hier einfach mal meinen Unmut über eine Sache kundtun, die mir sehr schwer im Magen liegt...

Wie wird es bei HPiN gehandhabt, Pflegestellen auf die Leinenpflicht, bzw. angemessene Sicherung für die Pflegis hinzuweisen???

Gerade lese ich das Tagebuch von Blake...und sehe "Tag 2"... Blake ohne Leine auf freiem Feld...
Ja, im PS-Vertrag steht "Für alle Tiere ab einem Alter von 6 Monaten besteht Leinenpflicht" - aber ist es sicher, einen Hund mit 4 Monaten am 2. Tag nach seiner Ankunft ohne Leine laufen zu lassen??? Zitat: "Blake macht sich heute sehr gut,er ging ohne zu zögern mit Gassi, nur das kommen zum Anleinen klappt noch nicht, aber das wird auch noch."
Wenn der Hund sich schon in der Wohnung nicht gerne anleinen lässt - probiere ich das dann wirklich auf freiem Feld aus???

Ein weiteres Beispiel:
Im Februar bekam ich ein Angebot für eine eventuelle PS für Leon. Ein Telefongespräch mit dieser gestaltete sich zunächst ganz nett und so erzählt sie mir dann auch stolz: "Unseren jetzigen Pflegi [erwachsener Rüde von HPiN] konnte ich ja auch schon nach knapp einer Woche beim spazieren gehen von der Leine lassen!"
Für mich Grund genug (davon abgesehen, daß auch der Rest nicht passte), Leon nicht auf diese PS zu geben. Ich habe es auch so weitergegeben.

Ich finde so etwas einfach nur grob fahrlässig und verstehe nicht, was die Leute sich damit beweisen wollen. Es geht hier immerhin um das Leben der Hunde, wir haben ja alle oft genug gelesen "Gerade aus dem Ausland angekommen - schon entlaufen". In meinen Augen ist das Ehrgeiz an der falschen Stelle (oder auch schlicht und ergreifend Selbsüberschätzung???). Es bricht sich doch niemand einen Zacken aus der Krone, wenn er den Hund solange an der Leine lässt, bis man sich wirklich sicher ist, daß der Rückruf sitzt und die Bindung da ist (und das ist sie nach einer Woche einfach noch nicht...).

Das macht mich gerade wirklich traurig, aber auch wütend.
Es muß doch nicht erst etwas passieren....
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Beitrag  Hüpfehund Mi 27 März 2013, 16:25

Ich kann dir nur zustimmen - und es hat ja auch schon oft genug deswegen gekracht...

Da hilft es nur, wenn die Ansprechpartner des Hundes ein ernstes Wörtchen mit der PS reden!

Also am besten den AP direkt anmorsen, denn es sind ja nicht alle immer hier im Forum und lesen mit! Hi
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Beitrag  Gast Mi 27 März 2013, 16:50

Manchmal hat das vielleicht viel weniger mit Sebstüberschätzung als mit Bequemlichkeit zumtun. Ein freilaufender Hund ist "nicht so anstrengend! Und manchmal ist es auch die Unfähigkeit sich nicht vorstellen zu können, was alles passieren könnte.

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Beitrag  marry Mi 27 März 2013, 17:27

mich wundert auch die Oberflächlichkeit, oder wie soll man es nennen ??? Die PS sind doch meistens hundeerfahren denken1 und müßten es wissen. Man erfährt es aber nur, wenn zufällig darüber geschrieben wird oder wenn man die Fotos sieht.
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Beitrag  Sara Mi 27 März 2013, 17:43

Ich nenne es nicht Oberflächlichkeit, sondern verantwortungslosen Leichtsinn.
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Beitrag  Gast Do 28 März 2013, 07:19

Ich weiß nicht, vielleicht sollte man nicht immer alles nur schwarz und weiß sehen. Grundsätzlich bin ich auch für eine Leinenpflicht, aber letztendlich solte man es von Fall zu Fall, von Umfeld zu Umfeld, von Hund zu Hund etc. entscheiden. Paulchen ist bei uns auch bereits nach ein paar Tagen ohne Leine gelaufen. Wir haben hier keine Straßen in der Nähe und er klebte (und klebt noch) wie eine Klette an Maito. Da brauchte es einfach keine Leine. M. E. nach sollte man in jedem Einzelfall mit der PS sprechen, sich die Situation beschreiben lassen und dann entscheiden. Die Hunde sind alle so unterschiedlich, da finde ich eine grundsätzliche Regelung auch einfach unpraktisch.

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Beitrag  marry Do 28 März 2013, 07:58

eine grundsätzliche Anleinpflicht finde ich auch nicht richtig, da stimme ich Pia zu. Suspect Aber wenigstens die erste Zeit, bis eine Bindung und Eingewöhnung erfolgt ist. anbet Und dann muss man schauen, da spielt sicherlich das Alter und die Rasse des Pflegehundes eine große Rolle. Außerdem kann der neue Pflegi mit schleifender Schleppe auch gut spielen, so besteht die Möglichkeit den Hund zu sichern.
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Beitrag  Sara Do 28 März 2013, 10:08

Pia und Marion, ihr habt recht, eine grundsätzliche Anleinpflicht wird den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der einzelnen Hunde sicherlich nicht gerecht. Aber ich bleibe dabei: es ist leichtsinnig und nicht verantwortungsbewusst einen Hund, der nicht zum Anleinen kommen will und der offensichtlich noch Angst oder zumindest Unsicherheit vor vielen Situationen hat, frei laufen zu lassen. Da kann ich Marion nur zustimmen: es muss eine Bindung aufgebaut werden!
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Beitrag  caro Do 28 März 2013, 17:58

Ganz ehrlich: Ich finde eine generelle Leinepflicht für die Pflegis besser, als wenn eben doch erst was passiert. Man kann ja - wenn der Pflegehund länger auf der PS bleibt - immer noch in Absprache mit dem Ansprechpartner über den Einzelfall entscheiden. So steht es ja auch in den Pflege-Verträgen und das hat schon seinen Sinn.

Aber wenn ein Hund auf freiem Feld am 2. Tag abgeleint wird, dann ist das einfach nur verantwortungslos. Es kommt doch so oft vor, daß die Hunde erst nach einer Eingewöhnungszeit von mehreren Wochen richtig ankommen, ihr "Köfferchen auspacken" und eben meinen, doch mal jagen zu gehen oder so...
Natürlich kann es "unbequem" sein, mit (noch) einem Hund an der Leine zu laufen. Aber das ist dann nun mal so.

Marion hat recht, leider bekommt man das meistens nur zufällig mit... wie oft das dann passiert bei all denen, wo die PS keine Bilder ins Forum stellt oder mit denen wir mal zufällig Kontakt haben, daß wissen wir ja gar nicht.

Ich würde mir nur sehr wünschen, daß die Ansprechpartner die Pflegestellen da nochmal verstärkt drauf aufmerksam machen... Lieber ein paar PS weniger, weil eingeschnappt, als ein Hundeleben weniger...




Gerade habe ich wieder gelesen, daß gestern eine kleine Hündin 1 Stunde nachdem sie in ihr neues zuhause gezogen ist, weggelaufen ist... Die kleine Maus hat es nicht geschafft, sie ist überfahren worden. Hier war zwar nicht das ableinen das Problem, sondern, daß die Kinder einfach die Tür aufgemacht haben - aber trotzdem mal wieder ein Beispiel für eine unglaublich Gedankenlosigkeit...
Von der Facebook-Seite des Tierheims:
https://www.facebook.com/tierheim.garteneden
"Wir konnten Sie leider nicht einmal mehr mitnehmen weil schon hunderte Autos über sie drüber Gefahren sind und nur noch Reste von ihr übrig sind. Es ist für uns unfassbar dass der jenige der sie überfahren hat nicht einmal soviel war und sie auf die Seite gelegt hat damit nicht der restliche Verkehr auch noch über sie drüber fährt."
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Beitrag  Hüpfehund Do 28 März 2013, 19:28

Ich bin auch für eine generelle Leinenpflicht!!!! Ausnahmen kann man dann immer noch genehmigen.

Und einen Hund unangeleint laufen zu lassen, weil es unbequem ist, einen weiteren an der Leine zu führen - sorry: aber das muss man sich vorher überlegen!!!!

Und auch an einer Schleppleine kann ein Hund ausreichend toben!!!
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Beitrag  Vita Di 02 Apr 2013, 08:16

Das kann man nicht verallgemeinern.

Von all meinen Pflegehunden die ich hatte, konnte ich einige schon nach ein paar Tagen ableinen. Bei einigen hat es etwas gedauert bis der Bindungsaufbau da war. Unsere liebe Marika musste immer an der Schleppe bleiben, obwohl sie große Bindung zu uns entwickelt hatte. Der Jagdtrieb war aber stärker .

Ex-Pflegi Falco, der dann für immer bei uns blieb, hat heute noch Tage an denen wir wissen - heute ist Schleppe angesagt. Er verrät sich selber. Wenn er den "irren Blick" hat = Schleppe grins

Yuma (Indi green eye) kann ohne Leine laufen. Sie ist äusserst gehorsam, hat keinen Jagdtrieb und wir achten darauf dass sie auch gar nicht in die Verlegenheit kommt sich da was einfallen zu lassen.

Naja - Mäuselöcher buddeln.... aber selbst von dort ist sie abrufbar.

Ich finde es wichtig einem Hund, wenn es denn möglich ist, die Möglichkeit zu geben sich auszutoben. Hat ja auch nichts mit Faulheit oder gar Unbequemlichkeit zu tun. Wir gehen gerne und lange mit den Hunden spazieren. Wenn es notwendig ist auch an der Leine, Schleppleine. Warum aber sollte ein gehorsamer Hund das an der Schleppe tun? denken1

(Ich habe schlechte Erfahrungen gemacht mit Schleppleine und Hund mit anderen Hunden spielen lassen. Da gab es schon schmerzhafte Verwicklungen.)

Wichtig ist halt, dass man es richtig einschätzt und nicht leichtfertig dabei ist
@ Caro - die PS die den Jack hatte konnte ihn frei laufen lassen. Er war/ist auch sehr gehorsam von Anfang an und lief auch in seinem neuen Zuhause nach ein paar Tagen frei.

Unsere beiden Pflegis vom letzten Jahr, Bruno und Lupo, konnten auch schnell frei laufen. Sie haben einfach gehorcht auf den Abruf. Auch Ester, die IS die Anfang des Jahres für ein paar Tage bei uns war, lief frei.

Wir hatten einfach Glück mit unseren letzten Pflegis. Allesamt ganz gehorsame Hundis.
Hm - das haben wir uns nach und noch immer mit Falco aber auch redlich verdient hammer2

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Beitrag  caro Di 02 Apr 2013, 16:19

Doris, ich finde das einfach unverantwortlich und nicht in Ordnung.
Ich denke es mir doch nicht aus, daß ständig etwas passiert und meine einfach, daß man da ein bischen mehr "auf Nummer sicher" gehen sollte. In JEDEM Fall. Die Hunde wissen doch so oft einfach gar nicht, wie ihnen geschieht, müssen sich an die neue Situation erst mal gewöhnen. UNd nach ein paar Tagen von "Gehorsam" zu sprechen - ich weiß nicht...
Zum Glück stehe ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine da.

Aber es ist klar, daß man den Pflegestellen nicht auf die "Finger hauen" kann, wenn die Vermittler (und in meinen Augen damit "Vorbildfunktion") selbst nicht anders handeln. Davon bin ich schon ein wenig enttäuscht.

Wozu steht das dann überhaupt im PS-Vertrag, wenn sowieso scheinbar kein Pfennig drauf gegeben wird?

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Beitrag  Vita Di 02 Apr 2013, 16:32

Wie schon geschrieben, man kann es nicht verallgemeinern.
Es gibt solche Hunde und solche.
Und es gibt die Hunde wie z.B. Bruno, Lupo, Yuma es sind.

Sei Dir sicher dass ich in JEDEM Fall auf Nummer sicher gehe. Das kann auch beinhalten einem Hund recht schnell Freilauf zu gewähren, weil es bei DIESEM Hund eben sicher ist. Beim nächsten kann das ganz anders sein und der bleibt dann, solange bis ich mir sicher sein kann, an der Schleppe.

Doch - Yuma ist gehorsam. Ich würde es ja nicht schreiben wenn es nicht so wäre. Sie ist es einfach daumenhoch

Sie weiß auch sehr gut wie ihr geschieht. Sie ist kein bisschen ängstlich oder so.
Sie ist einfach ----- perfekt ohnmacht

Man sollte bewährten PS schon auch etwas Vertrauen entgegenbringen das auch zu beurteilen. Natürlich muss erst einmal klar sein inwieweit eine PS erfahren ist. Das bekommt man (mit der Zeit die man als AP "arbeitet") dann recht bald heraus.

caro schrieb:
Wozu steht das dann überhaupt im PS-Vertrag, wenn sowieso scheinbar kein Pfennig drauf gegeben wird?


Damit den PS klar ist dass sie einen Hund nicht "einfach so" vom Haken lassen dürfen



Zuletzt von Vita am Di 02 Apr 2013, 16:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Beitrag  Irubis Di 02 Apr 2013, 16:34

Ich sehe das Thema auch eher kritisch und finde es von daher gut, dass es vertraglich geregelt ist.
Dass man im Einzelfall davon abweichen kann, wenn alles passt, ist eine andere Sache, aber grundsätzlich ist die Leinenpflicht schon sinnvoll. Es hat wirklich schon zu viele Fälle gegeben, wo die Adoptanten bzw. Pflegestellen zu leichtsinnig waren und es der Hund letztlich ausbaden musste.

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Beitrag  caro Di 02 Apr 2013, 20:07

Nur zur Klarstellung: Mit keinem meiner hier geschriebenen Kommentare wollte ich irgendjemanden persönlich angreifen oder als generell unverantwortlich gegenüber seinen (Pflege-)hunden hinstellen. Es ist für mich ein Thema, bei dem meine Emotionen etwas hochkochen und sollte sich jemand beleidigt fühlen, entschuldige ich mich hiermit.

An meiner Meinung zu der ganzen Sache ändert das allerdings nichts. Ich finde es ganz einfach nicht gut, wenn Hunde - egal aus welchem Grund und egal bei wem - so früh ungesichert laufen. Es gibt einfach zu viele Leute, die sich zu Unrecht zuviel auf ihr "Wissen" und ihre "Erfahrung" einbilden... und hier würde ich mir einfach wünschen, daß Ansprechpartner, Vermittler, Vorsitzende, Repräsentanten des Vereins... zum einen als gutes Vorbild vorangehen, zum anderen aber auch gerade bei "neuen" Pflegestellen etwas kritischer sind. Denn die Leidtragenden sind immer die Hunde...
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Beitrag  Melody Sa 06 Apr 2013, 07:13

Ich würde mich gar nicht trauen, einen "neuen" Hund nach einer Woche abzuleinen. Das Risiko wäre mir einfach zu groß. Der Hund hat keinerlei Bindung, geschweige denn Vertrauen zu dem Menschen bei dem er gelandet ist. Niemand kennt die genaue Vorgeschichte dieser Hunde und kennt deren Ängste genau.
Bei jeder Vorkontrolle oder Übergabe die ich bisher gemacht habe, habe ich darauf hingewisen, das die Hunde noch nicht auf ihre Namen hören und falls sie weglaufen auch keinen Grund sehen, zu einem noch fremdem Menschen zurück zu kommen....
Als Mensch gewöhnt man sich sehr schnell an einen neuen Hund, man hatte ja auch vorher schon Fotos gesehen und Berichte über diesen Hund gelesen, aber der Hund hat diese Möglichkeit nicht !!! Er sitzt nicht wartend in einem Tierheim und freut sich das er zu Fam. XYZ kommt und denkt sich, die sind nett, da bleibe ich !

Ich finde sowas völlig Verantwortungslos und die Vergangenheit hat ja leider auch oft genug gezeigt, wie bitter böse so ein Leichtsinn für den Hund enden kann !!

Sicher sagen einige, bei mir hat es geklappt... aber was wäre gewesen wenn es anders ausgegangen wäre ?? Dann ist man schlauer..... auf Kosten der Tiere !
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